Corona in den Nachbarstädten – Hotspot oder nicht?

Covid-19. Eine Krankheit und Pandemie , die uns seit Anfang März alles abverlangt. Noch nie waren Vernunft und Regeln so wichtig wie jetzt, auch in den Nachbarstädten von Langenfeld. Wie sieht es eigentlich jetzt aus, gibt es neue Maßnahmen und wie gehen die Städte damit um? Und wie sieht es  eigentlich mit Weihnachten aus ? 

Abstand halten, die Hände gründlich waschen und regelmäßig desinfizieren, einen Mund-Nasen-Schutz tragen und regelmäßiges Lüften – diese Maßnahmen sind seit vielen Monaten für uns zum Alltag geworden. Seit Oktober steigen die Zahlen drastisch an, was zu strengeren Maßnahmen führt. In ganz Deutschland haben sich die Infektionen von April bis November verdreifacht. Im Juli sanken die Zahlen wieder , was zu weniger Vernunft bei uns führte.

In Leverkusen sind aktuell 1.324 Menschen positiv getestet , davon 991 Genesene und 12 Todesfälle. Die Bürger sind dazu verpflichtet, eine Maske nicht nur in Geschäften, Bussen und Bahnen zu tragen, sondern auch in der Innenstadt sind sie ein ständiger Begleiter. Generell in Fußgängerzonen , wo sich viele Menschen tummeln , sollte sie griffbereit in der Tasche liegen. Ist dies nicht der Fall oder sollte man die Kontaktbeschränkung ignorieren sowie die Abstandsregel nicht ernstnehmen, droht eine hübsche Summe. Momentan sind ca. 2900 Leverkusener in Quarantäne, aufgrund der 176.6 Infektionen pro 100.000 Einwohner.

In Solingen spitzt sich die Lage etwas zu. Grund dafür sind die 1806 Covid-19 Erkrankten. 42 Patienten werden davon stationär behandelt und 15 Infizierte haben den Kampf gegen die Virus-Infektion verloren. Aktuell befinden sich 2074 Einwohner der Nachbarstadt in 2-wöchiger Quarantäne. Genauso wie in Leverkusen gilt es sich an eine Maskenpflicht in der Fußgängerzone  sowie in der Innenstadt zu halten. Nach einem Blick auf die steigenden Zahlen sieht Solingen den Schulbetrieb eher kritisch. Sie wollen die Schulklassen teilen , um weitere Fälle zu vermeiden, doch die Landesregierung ist anderer Meinung und zieht darunter einen Schlussstrich. Um die kalten Tage etwas erträglicher zu machen, beschließt Solingen mit einer Playmobil-Ausstellung die Schaufenster von Läden zu schmücken.

Im Moment können wir nur hoffen , dass die Infektionszahlen sinken und ein wenig Normalität einkehrt. Sich an Regeln halten heißt es jetzt. Hoffentlich bleibt uns noch Weihnachten.

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